Samstag, 17. April 2010

Leuthener Platz wird gedoppelt

Während der neue Teil des Cheruskerparks weiter seiner Freigabe harrt (der Rasen muss wohl erst noch wachsen - da es kaum etwas anderes außer Rasen gibt, eine langwierige Angelegenheit), wurden auf der östlichen Seite der Insel mit den Vorbereitungen einer weiteren Freifläche begonnen. Ebenfalls im Rahmen des Stadtumbaus West wird eine Verbindung zwischen Leuthener Platz und der ebenfalls geplanten Brücke über die Bahn nach Tempelhof geschaffen. Die Zufahrt auf das Gewerbegebiet wurde gesperrt, Container aufgestellt. Auf der entsprechenden Homepage des Stadtumbaus wird als Bauzeit Juli 2010 bis 2011 angegeben. Diesen Angaben kann naturgemäß nicht wirklich vertraut werden, steht für die Brücke doch als Realisierungszeitraum 2009-2010 zu lesen. Der so genannte "Ost-West-Grünzug" misst von der Naumannstraße bis zu der im Bau befindlichen Gewerbestraße 170 Meter und soll überraschenderweise Grün- und Spielflächen beherbergen. Schmaler wird der Weg dann von der Gewerbestraße bis zur Brücke und dem (natürlich auch erst geplanten) Rad- und Skaterweg ("Nord-Süd-Grünzug") entlang der Bahn. Hier soll übrigens der erste Teilbereich vom Südkreuz bis zur beschriebenen Ost-West-Spange dieses Jahr ebenfalls in Angriff genommen werden. Der von der Bahn vor Jahren nördlich vom Bahnhof Südkreuz angelegt Weg (im zweiten Bild zu sehen), der völlig sinnfrei vor einem Zaun endet, wird kaum dafür zu gebrauchen sein. Zum Schluss sei auf eine Einladung des Bezirksamtes am 18. April zum "Werkstattgespräch Stadtumbau Südkreuz" im Rathaus Schöneberg um 18 Uhr hingewiesen. Themen werden der erwähnte Nord-Süd-Grünzug und der "Flaschenhalspark" zwischen Yorckstraße und Monumentenbrücke sein.

Mittwoch, 7. April 2010

Julius-Leber-Brücke: Das Warten geht weiter

Seit dem 15. März sind die Bauarbeiten an der Julius-Leber-Brücke beendet und nach fast zwei Jahren wurden die Bus-Haltestellen vor die Eingänge des S-Bahnhofs verlegt. So verkündet jedenfalls das Baustellenschild, das den Winter über einsam auf der Brücke verweilte. Immerhin wurde die Hälfte der Arbeiten innerhalb weniger Wochen noch letztes Jahr erledigt. Warum dann nichts mehr geschah, lange vor dem Wintereinbruch, weiß höchstens der Auftraggeber, die Deutsche Bahn. Seit gestern, einen Monat nach dem Winter, ist nun der Gehweg auf der südlichen Seite gesperrt, samt der Ausgänge zum Bahnhof. Und sogar ein neues Schild wurde zusätzlich aufgehängt. Dieses verkündet als neuen Fertigstellungstermin den 30. Juni. Ob dann wohl die Haltestellen verlegt werden? Der unendlichen Entstehungsgeschichte des S-Bahnhofs Julius-Leber-Brücke wird lediglich ein weiteres Kapitel hinzugefügt.