Donnerstag, 23. Dezember 2010

Licht angegangen

Sie leuchtet!
Erstaunlicherweise leuchtet jetzt die Ampel an der Torgauer/Ecke Wilhelm-Kabusstraße. Wohl als Weihnachtsgeschenk wurde sie vor zwei Tagen angeknipst von zwei Mitarbeitern der zuständigen Behörde. Zufälligerweise konnte ich beobachten, wie sie sehr gemächlich die Pappen abnahmen und die Einstellungen vornahmen. Besonders eilig schienen sie es nicht zu haben, vorsichtig formuliert. Die bereits im letzten Eintrag erwähnte Frau Dr. Schiewe hatte übrigens die Verzögerung so begründet:
In der Sache kann ich Ihnen mitteilen, dass die Anlage bisher nicht in Betrieb gegangen ist, weil der Straßentiefbau des Bezirks noch nicht final fertig gestellt ist. Einen Rücklauf aus dem Bezirk, wann dieses etwa der Fall sein wird, liegt mir leider noch nicht vor. Wenn ich Näheres erfahre, werde ich Sie informieren.
Gestern schrieb sie dann:
der Bezirk hat uns mitgeteilt, dass er bei der bestehenden Witterung die Tiefbauprobleme derzeit nicht beheben kann. In Abstimmung mit dem Bezirk hat die VLB deshalb die Ampelanlage Torgauer Straße/ Wilhelm-Kabus-Straße gestern vorab in Betrieb genommen. 
Um was für Probleme es sich handelt, wäre interessant zu erfahren - und was die Ampel damit zu tun hat, weiß wohl nur irgendein Bürokrat.

Übrigens ist die Baustelle auf der Julius-Leber-Brücke anscheinend endgültig abgebaut worden. Die Bushaltestellen wurden natürlich immer noch nicht verlegt - und ob die Nachbesserungsarbeiten von der vorhergegangenen Schlamperei ausgeführt worden sind, werden wir vielleicht nächstes Jahr erfahren. Jedenfalls können die Korsen aus dem bekannten Asterix-Band, die seit drei Jahren an der neuen Römerstraße, die eines Tages Aleria und Mariana verbinden soll, hier Brüder im Geiste finden.

Montag, 6. Dezember 2010

Der Senat antwortet nicht

Farblos - die Ampelanlage bleibt abgedeckt
Seizt fast zwölf Wochen oder 84 Tagen ist die Wilhelm-Kabus-Straße befahrbar und genau so lange warten die Anwohner der Insel darauf, dass die Ampelanlage an der Ecke zur Torgauer Straße angeschaltet wird. Anscheinend muss es erst zu einem Blech- oder Personen"schaden" an der zunehmend stärker befahrenen Straße kommen, bis die zuständigen Stellen reagieren.
Meine Anfrage vor drei Wochen an eine Frau Dr. Schiewe bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde zunächst ignoriert. Eine Nachfrage vor einer Woche mit der Bemerkung, dass es schön wäre, wenn die Bevölkerung mit ihren Fragen ernst genommen würde hat Frau Dr. Schiewe wohl aufgeschreckt und  etwas pikiert damit beantworten lassen, dass man Anfragen durchaus ernst nehmen würde und meine Mails weitergeleitet worden seien. Sobald etwas bekannt würde, bekäme ich Bescheid. Anscheinend reichen drei Wochen nicht aus um solch komplizierte Sachverhalte aufzuklären - jedenfalls war dies das letzte, was ich vernehmen konnte.
Offensichtlich geht es aber nicht nur dem einfachen Bürger so. Lars Oberg hat auf seiner Seite anlässlich einer Bürgerfrage davon berichtet, dass er bereits seinen Genossen Stadtrat Schworck darauf angesprochen habe und dies wiederholen würde. Anscheinend gelten selbst Versprechen an gewählte Abgeordnete in dieser Stadt und in diesem Bezirk nichts, solange es hübsche Fotos zur feierlichen Eröffnung gibt. Übrigens ist im nächsten Jahr Wahl!