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Sonntag, 13. Dezember 2009
Sonntagsspaziergang: Cheruskerpark
Habe auf meinem Sonntagsspaziergang heute den neuen Teil des Cheruskerparks (ehemalige GASAG-Nordspitze) besichtigt und ein paar Fotos gemacht. Die alten Wegeverbindungen sind wieder zugänglich, der neue Teil und die (zukünftigen) Grünflächen weiterhin abgesperrt, was sich bestimmt auch nicht ändern wird bis nächstes Frühjahr irgendwann Rasen wachsen kann. Extrem hässlich wirkt der Blick von der Nordspitze Richtung Gasometergelände, das als Lagerplatz genutzt wird anstatt dem Park angegliedert zu werden (wie ursprünglich geplant). Ansonsten aber bestimmt ein Gewinn für die Insel!
Samstag, 14. November 2009
Der Kurier legt nach
Bild: Axel MAuruszat
In einem Artikel vom 11. November legt der Kurier in seiner Berichterstattung über die Machenschaften der Euref und Herrn Müllers im Zusammenhang mit dem unglaublich schnell durchgepeitschtem Genehmigungsverfahren. Der Autor findet unter der Überschrift "Der große Gasometer-Bluff" sehr deutliche Worte und spricht von einem Skandal - dieser Begriff wurde bislang leider noch nicht von der anderen Berliner Presse benutzt. Der Vergleich mit dem Film "Der Clou" und dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" ist nur zu unterstreichen. Auch Lars Oberg wird zitiert, der davon ausgeht, dass das Grundstück baureif bis zu 100 Millionen Euro wert sein dürfte - bezahlt hat Müller einst eine Million! Bereitwillige Politiker fast aller Parteien wurden getäuscht, Anwohner mutwillig belogen, das Vertrauen zu den Verantwortlichen zerstört. Hoffentlich reagiert noch die breite Öffentlichkeit in Form der Medien, damit dieser Skandal aufgearbeitet wird. Geklärt werden muss der Grundstücksdeal im Zusammenhang mit der Sanierung der Nordspitze, die Seilschaften, verkörpert vor allem durch den früheren Bezirksbürgermeister und Baustadtrat und jetzigen Müller-Anwalt Uwe Saager und wann das Bezirksamt und vor allem Baustadtrat Krömer von den Täuschungen wusste oder wenigstens wissen musste.
In einem Artikel vom 11. November legt der Kurier in seiner Berichterstattung über die Machenschaften der Euref und Herrn Müllers im Zusammenhang mit dem unglaublich schnell durchgepeitschtem Genehmigungsverfahren. Der Autor findet unter der Überschrift "Der große Gasometer-Bluff" sehr deutliche Worte und spricht von einem Skandal - dieser Begriff wurde bislang leider noch nicht von der anderen Berliner Presse benutzt. Der Vergleich mit dem Film "Der Clou" und dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" ist nur zu unterstreichen. Auch Lars Oberg wird zitiert, der davon ausgeht, dass das Grundstück baureif bis zu 100 Millionen Euro wert sein dürfte - bezahlt hat Müller einst eine Million! Bereitwillige Politiker fast aller Parteien wurden getäuscht, Anwohner mutwillig belogen, das Vertrauen zu den Verantwortlichen zerstört. Hoffentlich reagiert noch die breite Öffentlichkeit in Form der Medien, damit dieser Skandal aufgearbeitet wird. Geklärt werden muss der Grundstücksdeal im Zusammenhang mit der Sanierung der Nordspitze, die Seilschaften, verkörpert vor allem durch den früheren Bezirksbürgermeister und Baustadtrat und jetzigen Müller-Anwalt Uwe Saager und wann das Bezirksamt und vor allem Baustadtrat Krömer von den Täuschungen wusste oder wenigstens wissen musste.
Dienstag, 15. September 2009
Zoff um Cheruskerpark
Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Cheruskerparks um die GASAG-Nordspitze gibt es Zoff. Ein Teil des bestehenden Parks wurde abgesperrt, Sträucher und kleinere Bäume wurden gerodet. Wie immer bei solchen Maßnahmen regt sich sogleich der Bürgerprotest, nachzulesen im Forum der BI Gasometer. Auch der Glöckner widmet sich diesem Thema gewohnt leidenschaftlich. Die Vorwürfe schießen aber deutlich über das Ziel hinaus, wenn von Naturzerstörung die Rede ist. Natürlich bietet sich ein momentan trostloses Bild, es geht hier aber um die Anbindung des etwa 2,5 Meter tiefer liegenden Geländes und um die Schaffung neuer Wegeverbindungen. Die Pläne sind zudem für alle Anwohner seit langem einsehbar, Protest hätte sich also auch vorher schon erheben können. Öffentliche Parks werden gestaltet und bedeuten nicht Wildwuchs ohne Pflege und Eingriffe in die Natur. Wer ursprüngliche Natur haben möchte, muss zudem nicht lange suchen, der Naturpark Südgelände liegt fast nebenan.
Problematischer wird es gerade bei mangelnder Pflege, wie am Bahnhof Südkreuz zu beobachten ist. Der BUND hat darauf aufmerksam gemacht, dass sich ein Teil der Neupflanzungen in einem sehr schlechten Zustand befindet oder zum Teil sogar schon abgestorben ist. Die Bahn hat zwar Verbesserungen und Neupflanzungen versprochen, aber die Verwahrlosung öffentlicher Bereiche und Grünflächen wird zu einem wachsenden Problem, das nicht wirklich neu ist. Als Bewohner der Insel kann man nur hoffen, dass es dem neu gestalteten Cheruskerpark nicht bald genauso geht.
Problematischer wird es gerade bei mangelnder Pflege, wie am Bahnhof Südkreuz zu beobachten ist. Der BUND hat darauf aufmerksam gemacht, dass sich ein Teil der Neupflanzungen in einem sehr schlechten Zustand befindet oder zum Teil sogar schon abgestorben ist. Die Bahn hat zwar Verbesserungen und Neupflanzungen versprochen, aber die Verwahrlosung öffentlicher Bereiche und Grünflächen wird zu einem wachsenden Problem, das nicht wirklich neu ist. Als Bewohner der Insel kann man nur hoffen, dass es dem neu gestalteten Cheruskerpark nicht bald genauso geht.
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