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Donnerstag, 29. März 2012

Auf nach Westen

Hier würde es geradeaus weitergehen

Eigentlich sollte die Brücke namens Alfred-Lion-Steg nach Tempelhof längst benutzbar sein, neuer Termin zur Eröffnung ist jetzt Juli. Der Grund für die Verzögerung ist unklar, zumindest wird nach Monaten Stillstand wieder an der westlichen Rampe gewerkelt - vielleicht wird es dieses jahr doch noch was.
Es geht endlich weiter
Währenddessen gibt es auch am westlichen Inselrand gute Nachrichten: Die Querung der Wannseebahn wird jetzt doch verwirklicht - mit etwas Glück relativ zeitnah. Der Grund ist, dass kein aufwändiges Brückenbauwerk errichtet werden muss, sondern kostengünstig ein einfacher Weg über den vorhandenen Bahntunnel geschaffen wird. In den letzten Wochen wurden bereits ein paar alte Schienen beseitigt. Wenn jetzt die Bahn mitspielt und noch einen im Weg liegenden Kabelkasten verlegt, könnte es eigentlich recht schnell gehen. Der Weg führt dann vom Cheruskerpark zur Ebersstraße auf der westlichen Seite. Allein - wenn ich das Wort "Bahn" höre, werde ich misstrauisch...
Rot-Blau: neuer Weg zur Hauptstraße, grün: alte Verbindung
Jedenfalls wäre es eine schöne neue Verbindung für die Inselbewohner, der Weg Richtung Hauptstraße und Kaiser-Wilhelm-Platz wäre erheblich verkürzt.

Dienstag, 1. September 2009

Buchtipp: "Die Rote Insel"


Wer sich für die Geschichte der Roten Insel interessiert, kommt an der gleichnamigen Publikation der Berliner Geschichtswerkstatt nicht vorbei. Letztes Jahr erschien endlich eine Neuauflage der wirklich tollen Arbeit, die 1989 erstmals veröffentlicht wurde. Auf 200 Seiten stehen Artikel zu den verschiedensten Themen, die auch vielen älteren Inselbewohnern noch unbekannt sein dürften. Von der Entstehungsgeschichte zur Jahrhundertwende über den Pferdebahnhof in der Monumentenstraße, der Englischen Gasanstalt, dem Kapp-Putsch sowie dem Widerstand in der Nazi-Zeit bis zu den Kahlschlagplanungen im Rahmen der Autobahnplanungen in den Siebzigern wird ein breiter Bogen geschlagen. Zahlreiche Photografien (z. B. von den noch leeren Feldern jenseits der Hauptstraße) vermitteln anschaulich die Entwicklung des Gebiets von der Einöde zum Teil der Großstadt. Beziehen kann man das Buch direkt bei der Geschichtswerkstatt in der Goltzstraße 49 (geöffnet Mo-Fr 15-18 Uhr) für 12 Euro oder online über die Homepage des Vereins.